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Aus der Anfangszeit meiner Amateurfunktätigkeit existieren leider nicht sehr viele Fotos. Mein erster Sender war 1963 einer nur für 80m, zweistufig aufgebaut mit ECO VFO (EF80) und einer 807 in der Endstufe. Das nebenstehende Bild zeigt meine Station 1966 mit einem Eigenbausender für CW und AM mit etwa 100 Watt Ausgangsleistung, natörlich mit Röhren aufgebaut. Es war der klassische Aufbau mit VFO, Pufferstufe, Verdoppler, Verdoppler, Treiber, PA für die Bänder 80m, 40m und 20m. Die Endstufe wurde mit 2 Stück 6146 parallel und Schirmgittermodulation betrieben. Als Empfänger hatte ich einen gebrauchten RX-60 von der Firma Funke erstanden.
Von meinem ersten Eigenbausender für SSB nach der Filtermethode mit einem 9 MHz Filter (XF-9A von KVG) aus dem Jahr 1968 existieren leider keine Fotos. Bis zum Beginn der 90er Jahre habe ich praktisch nur mit Eigenbaugeräten gearbeitet, dazu
hier mehr.
Mit meiner aktuellen Ausstattung bin ich im gesamten Kurzwellenbereich von 160m bis 10m, sowie im UKW-Bereich bis 70cm aktiv. Vor einigen Jahren habe ich Glück gehabt und auch eine 6m Sondergenehmigung bei der Verlosung der RegTP erhalten. Im folgenden sind alle Geräte aufgeführt die größtenteils auf dem Foto ganz oben zu sehen sind. Leider ist der Platz auf dem Stationstisch beschränkt und letztlich der Raum zu klein, um alles betriebsbereit aufzubauen. Da ich mit der alten Technik aufgewachsen bin und es mir immer noch Spaß macht diese Technik anzusehen und zubetreiben, läßt sich eine gewisse Sammelleidenschaft nicht verheimlichen.
Geräte für den Kurzwellenbereich
- YAESU FT-847
Transceiver für 160m bis 10m, Ausgangsleistung 100 Watt
ausgerüstet mit INRAD Filtern für SSB (2.1 kHz) und CW (250 Hz)
- CUBIC Communications S500R Linaer Amplifier
Transistor Endstufe 160m bis 10m, 500 Watt
- YAESU FT-890
Transceiver für 160m bis 10m, Ausgangsleistung 100 Watt
Nach einem Blitzschaden 2003 ist die SSB-Sendesignalaufbereitung ausgefallen,
daher dient dieses Geräte hauptsächlich als Empfänger und CW-Transceiver mit einem 500 Hz CW-Zusatzfilter.
- Als Zusatzgerät steht das digitale NF-Filter DANMIKE DSP-NIR zur Verfügung.
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Als Reservegerät habe ich ein SEG 100D von RFT aus den Beständen der ehemaligen NVA der DDR in Betrieb. Im Originalzustand für den Frequenzbereich 1,5 bis 12 MHz ausgelegt,
habe ich das 1 MHz Segment 11,000 bis 11,999 MHz umprogrammiert auf 14,000 bis 14,999 MHz.
Damit kann ich mit 100 W in allen Bereich bis einschließlich 20m gearbeitet werden.
Ausführliche Informationen zum SEG100D und SEG15D sind im Internet bei
DL7AWL
zu finden.
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Zu der gleichen Familie wie das SEG 100D gehört das Portabelgerät SEG 15D.
Wie die Bezeichnung schon sagt, ein Funkgerät mit 15 Watt Ausgangsleistung für SSB und Telegrafie.
- SSB Empfänger von RFT EGD01 für den Frequenzbereich 1,5 bis 12 MHz. Dieser Empfänger gehört zu der oben schon erwähnten Familie SEG100D / SEG15D mit u.a. identischer Frequenzaufbereitungskassette.
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Empfänger RFT EKD300 für den Frequenzbereich 14 KHz bis 30 MHz und alle Betriebsarten (außer FM), ausgestattet mit mechanischen Filtern für die Bandbreiten 100, 500, 1500, 2350, 3000 und 6000 Hz.
Eine detaillierte Beschreibung mit weiteren Fotos, sowie die Schaltungsunterlagen sind im Internet zu finden auf den Seiten von
DL6LIM.
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AEG - TELEFUNKEN SE 6861/12 mod.
Seit kurzer Zeit besitze ich dies relativ moderne Portabelgerät (Manpack) für den Frequenzbereich 1,5 MHz bis 30 MHz mit 20 Watt Ausgangsleistung und eingebautem automatischen
Antennenanpassgerät.
Auf der folgenden Seite sind Daten und weitere Fotos des
SE 6861/12 mod.
zusammengestellt.
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Neben den hier erwähnten Geräten wird die eigentliche QRP-Ausstattung mit u.a. ELECRAFT K2 und QRP14 auf einer
getrennten Seite beschrieben.
Geräte für 50 MHz / 6m
- YAESU FT-847
Transceiver mit einer Ausgangsleistung von 100 Watt (es sind aber nur 25 Watt EIRP erlaubt)
und ausgerüstet mit INRAD Filtern für SSB (2.1 kHz) und CW (250 Hz)
- Elecraft K2 QRP-Transceiver mit Transverter TEN-TEC 1208
mit Umsetzung von 14 MHz auf 50 MHz, Ausgangsleistung 8 Watt
Geräte für 144-146 MHz / 2m und 430-440 MHz / 70cm
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YAESU FT-847
Der Transceiver erlaubt den Betrieb in allen Betriebsarten auf 2m und 70cm mit einer
Ausgangsleistung von 50 Watt.
Auf 2m kann ich zusätzlich eine Transistor-PA von TE-Systems Model 1412G mit knapp 200 Watt Ausgangsleistung einsetzen.
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Ein umgebautes Mobilfunkgerät MOTOROLA MCX100 mit 30 Watt Ausgangsleistung
steht für lokale Verbindungen im 2m Band (FM) zur Verfügung.
Antennen
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Für den Kurzwellenbereich stehen 2 Antennen zur Verfügung:
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Ein 2 x 15m Dipol in etwa 7m Höhe mit 'Hühnerleiter' Speiseleitung und einem Eigenbau-Universalantennenapassgerät. Damit kann ich den Dipol im gesamten Kurzwellenbereich von 160m bis 10m sauber auf ein Stehwellenverhältnis von 1:1,0 abstimmen. Während auf 160m der Wirkungsgrad dieser Anordnung aufgrund der doch sehr kurzen Antenne und niedrigen Aufhängung recht bescheiden ist, sind die Erfolge mit dieser Kompromissantenne auf 80m, 40m und 30m wirklich gut.
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Auf den höherfrequenten Bändern setze ich auf eine Vertikalantenne von HyGain Model AV-620. Auch mit diesem Antennenkompromiss kann ich auf den Bändern 20m, 17m, 15m, 12m und 10m gut Betrieb machen. Bis zum Sommer 2003 habe ich mit Erfolg die CUSHCRAFT R5 besessen und war damit auch zufrieden. Aber ein Blitzvolltreffer hat diese Antenne zerstört. Als Ersatz hatte ich für kurze Zeit das Nachfolgemodell CUSHCRAFT R6000. Von der Verarbeitung und dem Aufbau hinterließ diese Antennen einen sehr guten Eindruck. Leider waren die elektrischen Daten letztlich nicht überzeugend. So lange es trocken war, war die Welt, d.h. das Stehwellenverhältnis und die Abstimmung auf den gewünschten Frequenzbereich, in Ordnung. Sowie es regnete, verschob sich aber die Abstimmung in allen Bereichen um ca. 300 kHz. Bei den
Messungen an Antennen
sind dazu die Details beschrieben. Kontakte mit der Herstellerfirma in den USA brachten auch keine überzeugende Hilfe, sodass ich dann die R6000 gegen die obige AV-620 ausgetauscht habe. In der Verarbeitung ist die HyGain-Antenne deutlich schlechter, aber dafür funktioniert sie wie spezifiziert.
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UKW-Antennen
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Für das 6m-Band befindet sich die 3-Element Yagi von M2 ANTENNA SYSTEMS 6M3 an der unteren Position des drehbaren Mastes. Bei einem Gewinn von 6 dBd und einem Vor-Rückwärtsverhältnis von 20 dB
besitzt diese Antenne einen horizontalen Öffnungswinkel von 65°.
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Für das 2m Band befindet sich an der mittleren Position die FLEXAYAGI FX 217 mit einem Gewinn von 11 dBd und einem horizontalen Öffnungswinkel von 40°.
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Oben auf dem Mast befindet sich für das 70cm-Band die FLEXAYAGI FX 7044 ein. Diese Antenne besitzt einen Gewinn von 14,4 dBd bei einem horizontalen Öffnungswinkel von 28°.
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