Ende 2005 hat Tony, KB9YIG die Version 5.0 des SoftRock Empfängers vorgestellt. Die Platine ist nun geteilt und durch stecken verschiedener Eingangsteile (Bandfilter, Eingangsübertrager, Quarzoszillator) sind unterschiedliche Frequenzbereiche/Bänder zu realisieren.Interessant ist weiterhin, dass Tony angedeutet hat, dass mit einer weiteren kleinen Platine mit einem Exiter (QSE) ein kompletter QRP-Transceiver realisiert werden kann und soll.
Ich habe von Tony die Kits für die SoftRock Version 5.0 erhalten. Aufgrund der hervorragenden Vorarbeit von Tony mit den 'SoftRock v5.0 Builder's Notes', Liste der Bauteile und den Bestückungsplänen klappte der Aufbau auf Anhieb. Die Platinen haben die Abmessungen von nur 40mm x 27mm. Zunächst habe ich die Version für das 40m Band realisiert, hier ein Foto:
Alle Unterlagen zum SoftRock v.5.0 sind hier im Public Downloadbereich von 'hamsdr.com' zu finden:
Während das Programm PowerSDR einen Abgleich der Amplituden- und Phasengangs für den I- und Q-Kanal im Augenblick nur bei einer Frequenz halbautomatisch ermöglicht, ist im Programm 'Rocky' ein vollautomatischer Abgleich über den gesamten Frequenzbereich (hier also +/- 48 kHz) realisiert. Dieser Abgleich nutzt die empfangenen Signale und errechnet während des Betriebes entsprechende Korrekturdaten. Die Abbildung links zeigt diese Daten beispielhaft.Das Programm bietet die Möglichkeit der normalen Darstellung von Spektren über der Frequenz (Bild links oben) oder eines Pegelverlaufs über der Frequenz und Zeit ('Wasserfall' mit der aktuellen Zeit ganz rechts). In dem Beispiel aus dem CW-Bereich des 40m Bandes fällt auf, dass viele CW-Signale zum Teil mit erheblichen Tastklicks versehen sind.
Ebenso wie beim Programm 'Rocky' ist in 'KGKSDR' auch der automatische Amplituden- und Phasenabgleich integriert.
Ich habe je ein Low/High Band OSC/BPF Board in Betrieb genommen, beide mit den mitgelieferten Quarzen. Ein weiteres Low Band OSC/BPF Board habe ich ohne den Oszillator bestückt. Ebenso ist Platz des Kondensators C25 des Phasennetzwerks unbestückt geblieben. Über eine Steckverbindung auf dem Platz von R24 auf der Platine kann ich jetzt ein externes Oszillatorsignal beliebiger Frequenz einspeisen. Anstelle des geplanten DDS-Generators, es fehlt noch das Gehäuse, nutze ich meinen Generator G4-158 mit einem Signal von 0,7 Veff. Ich habe speziell den Frequenzbereich um 6100 kHz mit diesem Aufbau getestet, da dort starke DRM-Stationen zu hören sind. Über eine Steckverbindung habe ich C25 = 180 pF ergänzt.
Die frequenzabhängigen Bauteiledaten (OSC/BPR Board) sind in der unten folgenden Tabelle zusammengefasst. Mit dieser Konfiguration kann ich erfolgreich jetzt DRM Stationen empfangen. Das folgende Bild zeigt die Empfangssignale, aufgenommen mit 'Rocky 1.41'. Den eigentliche DRM Empfang habe ich den Programmen PowerSDR und DREAM durchgeführt.
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